

Die Headline könnte ebenso heißen, dass wir hungrig nach Unterhaltung, Kunst, Kultur, einem Schnitzel im Gastgarten, oder auf einen muffigen Technoclub sind, bei dem bereits der Schweiß von der Decke tropft. Diese Liste könnte man ewig weiterführen und am Ende ist klar, dass wir mit dem Wort vermissen, nur sehr dürftig dieses Gefühl der unendlichen Sehnsucht nach unserem alten Leben ausdrücken können. Mein Wortschatz verfügt auch über kein Vokabular, der diese entstandene Leere auch nur in irgendeiner Art und Weise beschreiben könnte. Dieser Blogartikel ist auch kein Versuch einer Definition dessen, was wir eh alle spüren, es geht vielmehr um eine Aufarbeitung der Situation und wie sich unsere Denkweise nach über einem Jahr mit Covid-19 verändert hat.
Um die in der Headline angesprochene Thematik verständlich zu machen, muss ich erst einmal weit zurück in die Vergangenheit gehen und von meiner Kindheit erzählen. Es geht dabei um ein unverstandenes Kind, das ständig auf der Suche nach der eigenen Identität angeeckt ist und am Ende dieser Reise hat dieses, inzwischen erwachsen gewordene Kind, nicht nur seine Persönlichkeit gefunden, sondern auch seine Berufung innerhalb einer Szene, die zu einer Familie wurde, aber mehr dazu später.
2019 wird ein gutes Jahr, denn unser geliebter Millstätter Sprungturm soll endlich wieder in Betrieb gehen! Während der offizielle Teil der Eröffnungsfeier mit so einigen Highlights glänzen wird, gibt es im direkten Anschluss eine Open Air Veranstaltung inkl. Aftershow, deren inhaltliche Organisation mir anvertraut wurde.